Informationen für Betroffene und Angehörige
 
Sodbrennen

Links

Der Bundesverband Gastroenterologie Deutschland e. V.:
www.bvgd-online.de

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V.:
www.dgvs.de

Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung e. V.:
www.gastro-liga.de

Gastroösophageale Refluxkrankheit:
www.awmf.org

Gegen Sodbrennen – OMEP® akut 20 mg:
www.omep.de

Beschwerden der Refluxkrankheit lassen sich lindern
30. Juli 2012
Häufiges und starkes Aufstoßen und Sodbrennen, das sind die typischen Symptome einer Refluxkrankheit. "Diese Beschwerden können enorm belastend sein, den Schlaf und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen", sagt Andreas Waltering, stellvertretender Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
  
Sodbrennen - auch Stress heizt das Feuer in der Speiseröhre an
25. Juni 2012
Üppige fette Mahlzeiten und säurefördernde Lebensmittel wie Kaffee und Fruchtsäfte, führen häufig zu Sodbrennen. Doch auch belastende Situationen und Dauerstress regen manchen Magen an, zu viel Säure zu produzieren. Fließt der saure Saft dann in die Speiseröhre zurück, reizt er dort die Schleimhaut und verursacht das charakteristische Brennen.
  
Was bei Sodbrennen hilft
10. Mai 2012
Als Ursache für Sodbrennen gelten Übergewicht, Stress, üppige Mahlzeiten, Süßspeisen, Alkohol und Nikotin. Sie fördern den Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre, der zu einem brennenden Schmerz führt. Sodbrennen kann aber auch durch die Refluxkrankheit verursacht werden. Bei häufiger auftretendem Sodbrennen sollte daher die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden.
  
Sodbrennen früh stoppen
12. Mar 2012
Wer wiederholt von Sodbrennen geplagt wird, kann zunächst durchaus mit einem rezeptfreien Mittel aus der Apotheke versuchen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. "Wenn der erste Therapieversuch scheitert, empfehle ich immer, das Problem von einem Arzt abklären zu lassen", rät der Apotheker Dr. Reinhard Groß aus Zwickau in der "Apotheken Umschau".
  
Verdauungsprobleme selbst kurieren?
04. November 2011
Sodbrennen, Durchfall und Verstopfung kann man häufig selbst in den Griff bekommen. Etwa 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland leidet unter chronischen oder immer wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden. Sodbrennen steht dabei an erster Stelle. Tritt es nur gelegentlich auf, kann es als unbedenklich eingestuft werden.
  
Therapie Sodbrennen

Eine Therapie des Sodbrennens wird anhand der Ursachen und der Schwere der Ausprägung bestimmt. Wenn bestimmte Nahrungsmittel für das Sodbrennen verantwortlich sein sollten, hilft eine Reduzierung der auslösenden Faktoren. Auch eine andere Zubereitung der Lebensmittel, dünsten oder dämpfen anstatt rösten, kann Sodbrennen nach einer Mahlzeit vermeiden.

Falls Sodbrennen vermehrt und öfters auftritt, können Medikamente z. B. Protonenpumpenhemmer, H2-Blocker oder Antazida eingesetzt werden. Die einen sollen die Magensäureproduktion hemmen, die anderen sollen die Säure binden.

Sodbrennen entsteht, wenn der säurehaltige Magensaft in die Speiseröhre gelangt. Der Schließmuskel, der dieses verhindern soll, wird auch Ösophagussphinkter genannt. Versagt dieses Ventil bedingt durch eine Schwäche des Muskels, aufgrund eines zu großen Durchlasses der Speiseröhre durch das Zwerchfell oder durch physiognomische Beschaffenheit, kann es zu einem Reflux (Sodbrennen) kommen.

Scharfe, säurehaltige und fettige Mahlzeiten, Alkohol, Süßigkeiten und auch Tabakwaren können zur Entstehung von Sodbrennen führen. Des Weiteren gibt es Erkrankungen, die Sodbrennen begünstigen können.

Diagnose Sodbrennen

Bei der Diagnose wird der Arzt in einem ersten Gespräch ermitteln, ob die Aufnahme von bestimmten Nahrungsmitteln die Ursache für das Sodbrennen sein könnte.

Sollte der Verdacht auf eine Refluxerkrankung bestehen, werden endoskopische Verfahren wie z. B. Magen- oder Speiseröhrenspiegelung eingesetzt. Bei diesen Verfahren wird der Magen oder die Speiseröhre über eine Kamera von innen begutachtet. Des Weiteren kann eine sog. 24-Stunden-pH-Metrie durchgeführt werden, die den Säuregehalt in der Speiseröhre bestimmt. So kann ermittelt werden, wie viel Magensäure in die Speiseröhre gelangt.